Volles Haus und viele gute Ideen bei der Gründung der Dortmunder D+ Gruppe

© Michael Henke

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Über 35 engagierte Bürger*innen nahmen letzten Mittwochabend am Gründungstreffen der Dortmunder D+ Gruppe im Café Froilein Meier teil. Im Vordergrund stand der Aufbau eines lokalen Netzwerks des Vereins Demokratie+, bei dem sich interessierte Dortmunder*innen aktiv für die Demokratie einbringen und Themen und Diskussionen aus ihrem Lebensumfeld anregen können.

Schon bei der D+ Auftaktveranstaltung Anfang November, bei der Gesine Schwan, Anke Domscheit-Berg und Marco Bülow zum Thema „Demokratie retten?!“  vor über interessierten 100 Bürger*innen im Literaturhaus diskutierten, hat sich gezeigt, wie groß das Interesse ist, eine überparteiliche Demokratiebewegung in Dortmund aufzubauen.

Auch das Gründungstreffen verlief vielversprechend: es wurden viele verschieden Themen diskutiert und auch schon einige Ideen konkretisiert. Besonders wichtig war den Demokratieinteressierten des Treffens der Aspekt der politischen Bildung. Die Dortmunder D+ Gruppe will sich dafür einsetzen, bei jungen Menschen wieder mehr Interesse für Politik und Demokratie zu wecken, denn „Desinteresse ist nicht immer abhängig von geringer Bildung“.

Auch das Thema der Solidarität innerhalb der Gesellschaft, besonders in Hinblick auf die aktuelle Flüchtlingskrise und der Bekämpfung von rechtsextremen Strömungen beschäftigte die Dortmunder*innen. Ebenso wünschen sie sich eine lebendigere Debattenkultur, mit verstärkten Beteiligungsmöglichkeiten, beispielsweise über Konzepte der direkten Demokratie.

Wie geht es weiter?

Interessierte sind herzlich dazu eingeladen, bei der Dortmunder Gruppe aktiv mitzuwirken. Jetzt geht es darum, Themen und eine Organisationsform zu finden, die allen gerecht wird. Das nächste öffentliche Treffen findet schon bald statt.

 

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